1998-2007

1998 - Das Militär zieht sich zurück

Am 23. Juni wird der militärische Auftrag der Wasserkuppe offiziell aufgehoben. Die Bundeswehr zieht sich vom Berg zurück. Zumindest teilweise, denn während die
Kaserne nun wieder zugänglich ist, bleibt die Luftverteidigungsstellung rund um das letzte Radom gesperrt. Da sich hier noch militärische Radartechnik befindet, wird der Bereich weiterhin (bis 2004) von der Bundeswehr bewacht.

1999 - Die zivilen Eroberer formieren sich

Auch das letzte Radom-Gebäude soll abgerissen werden, so will es die Regionalplanung.
Drachen- und Gleitschirmflieger auf der Wasserkuppe legten daraufhin ein Konzept zur
Weiternutzung des Radoms vor und sorgten damit für den Erhalt des Radoms.

2001 - Die Zukunft beginnt

Die Drachen- und Gleitschirmflieger gründen die "RADOM Flug gGmbH/Wasserkuppe". Bis heute kümmert sie sich um das Radom, sorgt für den Werterhalt und stellt die zivile Nachfolgenutzung sicher.

2003 - Testbetrieb

Ein halbes Jahr lang läuft das Radargerät im Testbetrieb.

2004 - Umzug nach Berlin

Das Radargerät wird wieder abgebaut, nach Berlin gebracht und dort auf dem militärischen Teil des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof in Betrieb
genommen.

2004 - Stadt Gersfeld

Die Stadt Gersfeld kauft das militärische Gelände vom Bundesvermögensamt und wird zum Abriss der nicht benötigten Gebäude und des Zaunes verpflichtet.

2007 - Umbaumaßnahmen

Die Übergabe des Gebäudes an die gemeinnützige RADOM Flug gGmbH erfolgt. Es beginnen Umbaumaßnahmen um das Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Kosten werden von der Betreibergesellschaft getragen und staatlich gefördert.

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