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Die Radarkuppel (Radom) auf der Wasserkuppe
RADOM
ist ein Kunstwort aus Radar Domizil oder Radar Dom.

 

Das Radom hat eine besondere Bedeutung für die Wasserkuppe, die gesamte Region und die hier lebenden Menschen. Als lieb gewonnene Landmarke der Rhön thront die Kuppel gewissermaßen auf Hessens höchstem Berg. So wie der Heimkehrer mit der weit erkennbaren Landmarke seine Heimat verbindet, orientiert sich der Vorbeifahrende an der Wasserkuppe auf seinem Weg zu seinem Zielort.

Mit der Aufgabe des Bundeswehrstandortes Wasserkuppe, bot sich die einmalige Chance zur Zivilen Nachfogenutzung für das Gebäude. Mit jährlich ca.1 Mio. Besuchern wird der Rhön-Tourismus eine tragende Säule für die Finanzierung der Radarkuppel sein. Einnahmen, die durch Eintrittsgelder zur Begehung der Plattform erhoben werden, sichern die laufenden Kosten für Betrieb und Erhaltung.

 

Die Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe) ist bereit, unter bestimmten Voraussetzungen die Trägerschaft und damit Verantwortung für die Region zu übernehmen. Nicht zuletzt aus diesem Grund engagiert sich der Poppenhausener Bürgermeister Manfred Helfrich in der im Oktober 2001 gegründeten gemeinnützigen Radom-Flug GmbH. Ziel ist es in erster Linie, das Radom auf der Wasserkuppe zu erhalten, die Aussichtsplattform der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das Gebäude insbesondere dem Flugsport zur Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Manfred Helfrich, Bürgermeister Poppenhausen (Wasserkuppe)

 


Die Wasserkuppe ist Mythos und Legende. Sie ist aber auch ein Berg, dessen Gesicht sich wandelt und anpasst. Heute der Berg der Flieger, Wintersportler, Berg der Jugend, Biosphäre und der Natur und morgen, so mein Wunsch, der Berg an dem sich auch Vergangenheit und Zukunft, Tradition und Vision, miteinander verknüpfen.

Eine Idee zur Zukunft Hessens höchsten Berges besteht in dem Bemühen das Radom, ein Überbleibsel des Kalten Krieges, zu retten und es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Radom Flug gGmbH hat sich diese Aufgabe zu ihrer gemacht und wird von mir tatkräftig unterstützt. Wenn die letzten Hürden zur Übernahme des Geländes auf der Wasserkuppe vom Bund durch die Stadt Gersfeld (Rhön) genommen und die Verhandlungen mit der Radom Flug gGmbH abgeschlossen sind, wird die Region um eine Attraktion reicher.

Die Bemühungen der Gesellschafter zum Erhalt dieser Landmarke und die Chance des Zutritts für alle verdient unsere Anerkennung und Unterstützung.

Margit Trittin

Bürgermeisterin der Stadt Gersfeld (Rhön)

 

Radom mit Lupinen

Überregionale Bedeutung der Radarkuppel:

  • Landmarke
  • Orientierungshilfe
  • Höchster Punkt in Hessen und der Rhön
  • Überregionaler BekanntheitsgradTouristischer Anziehungspunkt
  • Mahnmal des Kalten Krieges im ehemaligen Zonenrandgebiet

 

Das Radom befindet sich auf dem Hochplateau der Wasserkuppe. Die ebene Fläche wird nach dem Abbau des Absperrzaunes, (Frühjahr 2009), wieder frei zugänglich.

 

 

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Ausichtsplattform6

Die Aussichtsplattform

wird für die Besucher zugänglich, indem ein kontrollierter Zugang auf die Plattform geschaffen wird. Für den Besuch der Plattform wird ein geringes Eintrittsgeld erhoben, diese Einnahmen sichern den Erhalt der Bausubstanz.

Der Rundgang um den Sockel des Radoms bietet eine hervorragende Rundumsicht über die Wasserkuppe, hinaus in die Rhönlandschaft in das „Land der offenen Ferne“. Der 60 Meter lange Umlauf bildet Hessens höchsten Aussichtspunkt. Die Ebene der Plattform befindet sich 10 m über dem höchsten Niveau der Wasserkuppe (950m).

Die Kuppel

Der Kuppelraum war der Wetterschutz für das Radargerät. Heute hinterlässt er den Besuchern einen fantastischen, fast mystisch wirkenden Raumeindruck und lässt wegen seiner einzigartigen Akustik ein besonderes Raumgefühl entstehen. Die Kuppel ist für die unterschiedlichsten Ausstellungen und kulturellen Veranstaltungen geeignet.

 

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Nutzungskonzept

Von der Idee zum Konzept

Der ursprüngliche Gedanken zum Erhalt der Radarkuppel ging von Drachen- und Gleitschirmfliegern auf der Wasserkuppe aus, da die stetig wachsende Zahl der Vereinsmitglieder zwingend ein Vereinsgebäude erforderlich macht.

Die Bemühungen der letzten Jahre dienten dem Ziel Räumlichkeiten zu erhalten, die die Durchführung dieser Flugsportgruppe auf der Wasserkuppe sicherstellten.

Aber nicht nur den Flugsportlern sondern der ganzen Region kommt der Erhalt zugute, fördert den Tourismus und erhält das bereits seit sechs Jahrzehnten bestehende Gesamtbild der Rhön.

Hierfür engagiert sich die zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft schon seit ihrer Gründung sehr zeitintensiv, in gemeinnütziger und ehrenamtlicher Tätigkeit.

Der Gesellschaftszweck der Radom Flug gGmbH ist die Nutzung und Erhalt des Radoms, die Förderung des Drachen- und Gleitschirmflugsports auf der Wasserkuppe, sowie die Umsetzung des für die Wasserkuppe entwickelten Leitbildes:

Jugend, Flugsport, Natur, Kunst und Kultur.

Die Kombination aus Tourismus und Flugsport auf dem höchsten Punkt in Hessen ist das erklärte Ziel der zivilen Nachfolgenutzung.

 

Gebäudenutzung

  • öffentliche Zugänglichkeit der Aussichtsplattform
  • Kulturelle Veranstaltungen in der Kuppelhülle durch Ausstellungen, Informationsveranstaltungen, Audio-Visuelle Umsetzung der Akustik
  • Nutzung im EG durch ortsansässige, gemeinnützige Flugsportvereine
  • ganzjährige Besichtigungen mit Führung durch das Radom-Gebäude
  • Fortbildung, Schulungen für den Flugsport; Informationsveranstaltungen
  • Vermietung des Mulitmediaraumes im 1. OG für Vorträge, Präsentationen und dergleichen

 

 

 

Mit einem Förderbeitrag kann man sich am Erhalt des Radom als Landmarke auf Hessens höchsten Punkt beteiligen.
Die gemeinnützige Radom-GmbH übernimmt Verantwortung, finanziert und betreibt das Radom ehrenamtlich, in gemeinnütziger Arbeit.
Unterstützen kann man das Projekt mit Geld- oder Sachspenden, Spendenquittungen können von uns ausgestellt werden.

 

 

Bankverbindungen:

VR Genosschenschaftsbank Fulda
Bankleitzahl:
530 601 80
Konto-Nr.:
950 01