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Die Wasserkuppe
ist mit 950 Metern Hessens höchster Berg, einer der beliebtesten Ausflugsziele in der Rhön, Geburtsstätte des Segelflugsports und weltbekannt als „Berg der Flieger“.
Die militärische Nutzung der Wasserkuppe
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Teile der Wasserkuppe militärisches Sperrgebiet und als Stützpunkt zur Luftraumüberwachung der ehemaligen Ostblockstaaten ausgebaut.
Zunächst besetzten die englische Besatzungsmacht Bereiche der Wasserkuppe, später die Amerikaner. Ab 1979 übernahm die Bundesluftwaffe das Gelände und die militärischen Aufgaben.
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Die geschichtlichen Ereignisse, am Ende des „Kalten Krieges“, führten dazu, dass sich der Standort Wasserkuppe zur militärischen Luftraumüberwachung nicht mehr eignete. 1993 wurde die jetzige Kuppel nach modernsten technischen und baulichen Standards errichtet.
Die aktive militärische Nutzung endete mit dem Abzug der Bundeswehr 1998, Grund für die Aufgabe des Standortes Wasserkuppe war die Aufnahme der östlichen Nachbarländer Polen, Tschechische Republik und Ungarn in die NATO. Der Abbau des Radargerätes im Radom erfolgte im Jahre 2004 und erfüllt heute in Berlin-Tempelhof seine Dienste.
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Technisch bedingt standen in den 1970iger und 1980iger Jahren vier Radarkuppeln auf dem Berg. Ab 1993 übernahm ein Radargerät der neuesten Technik diese Aufgabe.
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- Der ehemalige Eigentümer, die Bundesrepublik Deutschland (Bundesverwaltung), Vertreten durch die Standortverwaltung Homberg/Efze, gab die Liegenschaft an die Bundesfinanzverwaltung ab.
- Am 01. Oktober 2004 unterzeichneten die Parteien den Vertrag, damit erfolgte die Übergabe für den seit Kriegsende militärisch genutzten Bereich der Wasserkuppe, in die zivile Nachfolgenutzung.
- die Stadt Gersfeld (Rhön) kaufte 2006 das Areal vom Bund, da es in Gemeindegrenzen der Stadt liegt.
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Die militärische Nutzung der Wasserkuppe hat nach 60 Jahren ihr Ende gefunden, den Bundeswehrstandort Wasserkuppe gibt es jetzt nicht mehr - ein Meilenstein in der Geschichte der Wasserkuppe!
Die Entwicklung des Flugsports auf der Wasserkuppe
Die Wasserkuppe ist Weltgedenkstätte des Segelfluges, hier wird die älteste Segelflugschule der Welt betrieben.
Der Modellflug ist hier beheimatet und wird Hängen der Wasserkuppe praktiziert, Drachenfliegen wird seit 1975 auf den traditionellen Fuß-Startplätzen betrieben, ebenso erfährt der Gleitschirmflugsport in den letzten Jahren enormen Zuwachs junger Piloten. Und nicht zuletzt ist der Oldtimersegel- und Motor-Flug auf der Wasserkuppe seit über 25 Jahren etabliert.
Die Wasserkuppe wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts für den zivilen Flugsport genutzt:
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- 1912 entdeckten Darmstädter Studenten die Wasserkuppe in der Rhön als ideales Gleitfluggelände.
- Ab 1920 fanden jährlich Rhönwettbewerbe statt.
- 1922 gelangen die ersten Stundenflüge im Hangaufwind.
- 1924 wurde das Fliegen mit Motorflugzeugen, das nach dem 1. Weltkrieg verboten war, wieder zugelassen.
- 1927 wurde der erste Flugzeugschlepp durchgeführt; Flüge mit Raketenantieb wurden erprobt
- Das nach dem 2. Weltkrieg herrschende Verbot, Segelflugzeuge zu besitzen oder zu bauen wurde 1951 aufgehoben und das Segelfluggelände Wasserkuppe wurde wieder freigegeben.
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